Cortland Schnüre gratisv

CORTLAND’S FIRMENGESCHICHTE

CORTLAND ist weltweit ein Begriff in der Fischerei. Nicht erst seit gestern, sondern schon seit hundert Jahren! Mit immer wieder bahnbrechend neuen Produkten und Technologien war CORTLAND vom ersten Tag bis heute richtungsweisend für die Entwicklung der Fliegenfischerei und wird sie auch künftig entscheidend prägen.

Leon_Mickey Mantle

Seidenschnüre seit 1915

Im Jahr 1915 gründete Ray Smith eine Firma in der Stadt Cortland im U.S.-Bundesstaat New York. Der erfolgreiche Produzent von Stoffen für die Bekleidungsindustrie war Fliegenfischer mit Leib und Seele und wollte mit der neuen Firma Fliegenschnüre nach seinen eigenen Vorstellungen produzieren. Er nannte seine Firma einfach CORTLAND LINE COMPANY und machte sich ans Werk. Ray setzte sein Expertenwissen über das Flechten und Weben von Garnen bei der Herstellung von Seidenschnüren ein, die besser waren als alle anderen. Ihre hervorragenden Eigenschaften begeisterten die Fliegenfischer und machten CORTLAND schnell zum unangefochtenen Marktführer. Während des zweiten Weltkriegs belieferte der für seine unübertroffene Web- und Flechttechnologie berühmte größte amerikanische Seidenschnurhersteller die Armee mit Spezialseilen für Fallschirme.

Cortland 333

1953 – Die erste Fliegenschnur der Welt mit schwimmendem Coating

1953 setzte CORTLAND einen Meilenstein in der Fliegenfischerei und präsentierte die erste PVC-ummantelte Fliegenschnur der Welt: Die CORTLAND 333.

Mit dieser revolutionären Neuentwicklung begann eine neue Ära des Fliegenfischens. Vorbei waren die Zeiten, in denen man seine Schnur vor dem Fischen mit Fett schwimmfähig machen und nach dem Fischen trocknen musste. Und anders als die Seidenschnüre verlor die neue Schnur auch nicht nach drei Stunden ihre Schwimmfähigkeit. Die 333 schwamm einfach immer.

Bald waren die Seidenschnüre vergessen und CORTLAND baute seinen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, die nun auch mit der Herstellung von kunststoffummantelten Schnüren begann, immer weiter aus. Bis in die 1960-er Jahre dominierte die 333 den Markt der Fliegenschnüre, sie war das Maß der Dinge. Ihren Namen musste übrigens damals kein Marketingexperte erfinden. Die Zahl 333 stand schon bei ihrer „Geburt“ fest, denn sie war der Prototyp Nummer 333. Der dreihundertdreiunddreißigste Versuch, der endlich den ersehnten Durchbruch bei der Entwicklung einer völlig neuartigen Fliegenschnur brachte.

Cortland 444 Peach

1968 – Die erste Fliegenschnur für kaltes Wasser

Doch das Entwicklerteam von CORTLAND ruhte sich nicht auf dem Erfolg aus, sondern arbeitete an neuen Technologien. Im Jahr 1968 kam die CORTLAND 444 „Peach“ auf den Markt: Ein völlig neuartiges Coating verlieh dieser Fliegenschnur eine superglatte Oberfläche und eine bis dahin unbekannte Geschmeidigkeit bei niedrigen Luft- und Wassertemperaturen. Wieder hatte CORTLAND den Fliegenfischern eine Tür in eine neue Dimension geöffnet. Mit einer Schnur, die sich bei Kälte genau so perfekt werfen, kontrollieren und führen ließ wie an warmen Tagen.

Cortland Geflechtschnüre

Geflechtschnüre und Micron Backing

Ende der 1960-er Jahre erweiterte CORTLAND sein Programm um weitere Produkte für viele Bereiche der Sportfischerei. Führend war dabei die Herstellung geflochtener Schnüre von allerbester Qualität mit höchster Tragkraft und Knotenfestigkeit. Aus diesem Entwicklungsfeld entstand auch ein neues Produkt für die Fliegenfischerei: CORTLAND MICRON Backing. Mit einer besonders engen Flechtung nahm dieses Backing erheblich weniger Wasser auf und hatte weniger Reibung und Widerstand in den Ringen und im Wasser. Diese Eigenschaften erlaubten dem Fliegenfischer im Drill von Großfischen eine wesentlich bessere Kontrolle über den Gegner und sorgte dafür, dass mehr „Fische des Lebens“ tatsächlich gelandet wurden. Nicht nur Weiß sondern auch in hervorragend sichtbarem Orange und Chartreuse gefärbt, war MICRON bald das beliebteste Backing der Welt.

444SL Box_Line

1979 – Die erste Weitwurfschnur: 444 SL

In den 1970-er Jahren änderten sich die Aktionen der Fliegenruten dank neuer Fasertechnologien. Die Ruten wurden immer leichter und schneller. Diese Entwicklung hatte CORTLAND lange vor allen anderen Schnurherstellern erkannt und präsentierte im Jahr 1979 den nächsten Durchbruch mit der CORTLAND 444SL, der ersten echten „shooting line“. Einer Fliegenschnur, deren Taper und Coating es erstmals erlaubten, das Potenzial der modernen schnellen Kohlefaser-Fliegenruten tatsächlich zu nutzen und mühelos bisher ungeahnte Wurfweiten zu erreichen.

Über die Jahrtausendwende

In den 1990-er Jahren entwickelte CORTLAND neue Hochleistungs-Kunststoffe, deren Gleiteigenschaften und hi-tech Auftriebskomponenten in Kombination mit ausgetüftelten Schnurprofilen dem Markt bahnbrechende neue Fliegenschnüre wie die 444 LAZER LINE, die 444SL Cleartip, Ghosttip und Wind Taper oder die Tropic Plus bescherten.

Nach der Jahrtausendwende brachte CORTLAND im Jahr 2005 die Precision Dyna-Tip Schnüre mit besonders hoch schwimmenden Schnurspitzen heraus, die eine erhebliche Verbesserung der Schnur- und Vorfachkontrolle ermöglichen.

Liquid-Crystal-Clear

2008 – Die erste glasklare schwimmende Salzwasserschnur

2008 verblüffte CORTLAND den Markt mit einer neuen Schnur für das Fliegenfischen im Salzwasser: Der CORTLAND Liquid Crystal, einer glasklaren Fliegenschnur aus einem schwimmenden hi-tech Polyethylen-Polymer, die völlig neue Perspektiven bei der Sichtfischerei auf bisher nahezu unfangbare ultra-scheue Fische auf den Flats eröffnete.

 

Heute ist CORTLAND einer der größten Angelschnurhersteller der Welt. Das Programm umfasst Fliegenschnüre, Vorfächer, Geflechtschnüre und Monofilschnüre. CORTLAND produziert parallel zu dem umfangreichen Eigenprogramm auch Fliegenschnüre für Jim Teeny und viele andere Marken.

Die gesamte Produktentwicklung und Produktion findet nach wie vor in der Fabrik in Cortland, New York statt. Jede Fliegenschnur wird Zentimeter für Zentiimeter von Hand kontrolliert, bevor sie das Werk verlässt. Jede Charge Monofil wird nach dem Extrudieren auf Festigkeit und Tragkraft getestet.

Der Innovation verpflichtet, entstehen hier immer wieder neue Schnurtechnologien wie beispielsweise das von CORTLAND entwickelte PST Coating, das die Leistung und Haltbarkeit von Schnüren auf ein noch höheres Level hebt. Momentan werden vielversprechende Versuchsreihen mit Recyclingfasern durchgeführt.

Manche Innovationen, wie das einzigartige Schnurprofil der Trout Boss Fliegenschnüre, basieren auf Konstruktions Know-How. Andere, wie das FiberTech-Behandlungsverfahren, stammen aus CORTLANDs wissenschaftlicher Entwicklungsabteilung. Aber alle Neuentwicklungen haben eines gemeinsam:

Ihnen liegen praktische Erfahrungswerte zu Grunde, die man nur beim Fischen am Wasser sammeln kann.

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